Mit dem Gesundheitsplan 2040+ setzt Niederösterreich als erstes Bundesland Österreichs einen ganzheitlichen Rahmen für eine zukunftsfitte Gesundheitsversorgung. Gesundheit und Pflege werden dabei erstmals konsequent aus einer Hand gedacht – nicht mehr Standort für Standort, sondern als gemeinsames regionales Netz. Die Zeit des Kirchturmdenkens in der Gesundheitsversorgung ist vorbei. Auf Basis einer unabhängigen Standortfindungskommission wurde nun die neue Gesundheitslandkarte für das Weinviertel festgelegt und in der Sitzung der NÖ Landesregierung einstimmig über die Parteigrenzen hinweg beschlossen. Das Landesklinikum Mistelbach bleibt demnach in vollem Umfang erhalten – künftig unter dem Namen Schwerpunktklinikum Weinviertel Nord.
Bezirksparteiobmann KO Kurt Hackl: „Es freut mich, dass die Standortfindungskommission rasch zu einer Empfehlung für den geeignetsten Standort des neuen Klinikums Weinviertel Süd gekommen ist – bewertet nach Gesichtspunkten aus Gesundheit, Wirtschaft und Raumordnung, frei von politischen Einflüssen und Kirchturmdenken. Denn genau das ist der Kern des Gesundheitsplans 2040+: Wir denken Gesundheitsversorgung als funktionierende Region. Für den Bezirk Mistelbach bedeutet dieses Generationenprojekt im Weinviertel vor allem eine wichtige Klarstellung: Das Leistungsspektrum des Klinikums mit allen Abteilungen, den FH-Studienplätzen und der Gesundheits- und Krankenpflegeschule bleibt unverändert erhalten. Neu ist einzig der Name – Schwerpunktklinikum Weinviertel Nord."
LT-Präs. Karl Wilfing: „Unsere Landsleute werden älter, der Fachkräftemangel beim medizinischen Personal nimmt zu und die Krankheitsbilder werden immer komplexer. Mit dem Gesundheitsplan 2040+ bringen wir einen von Fachleuten entworfenen Plan zur Umsetzung, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die Empfehlung der Standortfindungskommission ist nun der nächste Meilenstein dieses Generationenprojekts. Betonen möchte ich dabei: Bestehende Strukturen werden erst dann verändert, wenn bessere Ersatzstrukturen bereitstehen. Der einstimmige Beschluss in der Sitzung der Landesregierung und die breite Mehrheit im Landtag von SPÖ, FPÖ, NEOS und VPNÖ zeigen, dass Gesundheit über Parteipolitik steht.
LAbg. Manfred Schulz: „Der Gesundheitsplan wird Schritt für Schritt umgesetzt – jeder einzelne davon wird sorgfältig vorbereitet, so wie die vorliegende Empfehlung zum Standort des neuen Klinikums. Für Mistelbach haben wir jetzt ein klares Bild: Es ändert sich für uns nichts. Darauf können sich die Menschen im Bezirk verlassen."
Was der Gesundheitsplan 2040+ für den Bezirk Mistelbach bedeutet, ist eine Bestätigung des verantwortungsvollen Wegs, den Niederösterreich eingeschlagen hat: Gesundheit und Pflege werden nicht mehr isoliert, sondern als Teil einer funktionierenden Gesundheitsregion gedacht. Der Standort Mistelbach bleibt dabei ein starkes Herzstück des Weinviertels. Das Angebot auf einen Blick:
- Schwerpunktklinikum Weinviertel Nord mit:
- Vollem, unverändertem Leistungsspektrum in allen Abteilungen
- Versorgung für die umliegenden Bezirke sowie spezialisierter Partnerversorgung für die gesamte Region
- FH-Studienplätzen am Standort
- Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Standort
- Primärversorgungseinheit (PVE) für allgemeinmedizinische Grundversorgung




